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Sabine Klenz mit Bronze-Comeback sehr zufrieden
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Leipzig. "Ich war aufgeregt wie noch nie, weil ich diesen Wettkampfstreß überhaupt nicht mehr gewohnt war", atmete Sabine Klenz gestern nach ihrem ersten großen Wettkampf seit der WM im Januar 1998 durch. Knapp zehn Monate nach der Geburt ihres Sohns Ramon holte die (noch) 24jährige gestern Bronze in ihrer alten Paradedisziplin 400 m Lagen. Dabei ließ sie vor allem auf den letzten zwei Bahnen alte Kämpfer-Qualitäten erkennen. Im Freistil-Abschnitt verwies sie ihre alte Rivalin, die Ex-Leipzigerin Nicole Hetzer, auf den medaillenlosen vierten Rang und brachte auch die Silberplakette der von Anfang an vor ihr liegenden Katrin Jäke noch einmal in Gefahr. "Bis auf Schmetterling lief es ganz gut, auch wenn die Endzeit noch nicht ganz so toll ist. Aber ich bin zufrieden, nächstes Jahr sieht alles anders aus", sagte die Sportstudentin. Sabine Klenz glaubt, daß der Sohn die Aufregung der ganzen Familie rund um die Titelkämpfe durchaus mitbekommen hat, zumal sich auch der 30 Jahre alte Vater "Fiete" Klenz gestern noch einmal über 100 m Brust versuchte. Ausgerechnet in der Nacht zu gestern bekam Ramon jedoch Fieber. "Da haben wir alle sehr wenig geschlafen", so Mutter Sabine, die sich gleich nach ihrem Bronze-Auftritt wieder ganz ihrem kleinen Liebling widmete und ihn mit auf Siegertreppchen nahm.

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